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Terrassenüberdachung in Hamburg
Aus der Terrasse, die bei jedem Regen ausfällt, wird ein Platz, den Sie das ganze Jahr nutzen — vom Fundament bis zum fertigen Dach: Bodenplatte, gemauerter Sockel, tragende Holzkonstruktion, Dacheindeckung und Entwässerung, koordiniert aus einer Hand.
Leistungsumfang
Was zu einer überdachten Terrasse gehört
Eine Überdachung ist nur so gut wie das, worauf sie steht. Deshalb fängt die Arbeit unter der Erde an — und endet erst, wenn das Wasser dort ankommt, wo es hin soll.
Fundament und Bodenplatte
Aushub, Schalung, Bewehrung und Betonage in einem Zug. Frostfrei gegründet und in der Höhe auf den Anschluss ans Haus abgestimmt — hier entscheidet sich, ob die Konstruktion in zehn Jahren noch in der Waage steht.
Gemauerter Sockel
Klinker oder Stein passend zum Haus, statt einer sichtbaren Betonkante. Der Sockel hebt die Konstruktion aus der Spritzwasserzone und macht aus dem Anbau optisch einen Teil des Gebäudes.
Tragende Holzkonstruktion
Stützen, Pfetten und Sparren nach Maß zugeschnitten, auf Stützenfüße gesetzt und mit sichtbaren Winkelverbindern verschraubt. Die Spannweite bestimmt die Querschnitte — nicht der Katalog.
Dach und Entwässerung
Beplankung, Dachaufbau und die Abdichtung des Anschlusses an die Hauswand. Dazu Rinne und Fallrohr, damit das Wasser nicht am Sockel oder auf der neuen Terrasse landet.
Ausbau und Anschluss
Sichtbare Holzdecke, Anstrich der Stützen, Bodenbelag und auf Wunsch Außensteckdosen und Beleuchtung über unsere festen Elektro-Nachunternehmer.
Klare Grenze: die Ausführung
Zimmerer- und Maurerarbeiten sind zulassungspflichtige Handwerke — sie führen unsere festen Nachunternehmer aus und dokumentieren sie. Wir planen, koordinieren die Reihenfolge, bauen innen aus und nehmen mit Ihnen gemeinsam ab.
Referenz
Ein Projekt Schritt für Schritt
Überdachte Terrasse an einem Backsteinhaus im Hamburger Umland — eigene Aufnahmen vom ersten Aushub bis zum fertigen Raum, über zwei Bausaisons hinweg.
Alle Bilder stammen von dieser Baustelle. Zimmerer- und Maurerarbeiten hat unser fester Nachunternehmer ausgeführt, Planung, Koordination und Abnahme lagen bei uns.
Kosten
Was den Preis bestimmt
Eine belastbare Zahl entsteht erst nach dem Aufmaß — diese Faktoren machen den Unterschied.
| Faktor | Warum er ins Gewicht fällt |
|---|---|
| Untergrund | Der größte Hebel. Liegt eine tragfähige Platte, wird direkt aufgebaut. Muss erst ausgehoben, geschalt, bewehrt und betoniert werden, ist das ein eigener Bauabschnitt mit Aushärtezeit. |
| Spannweite | Je weiter die Stützen auseinanderstehen, desto stärker müssen Pfetten und Sparren dimensioniert werden. Eine stützenfreie Front ist möglich, kostet aber Holzquerschnitt. |
| Sockel | Sichtbarer Beton ist günstig, ein gemauerter Klinkersockel passend zum Haus ist Maurerarbeit — dafür sieht der Anbau danach nicht wie angesetzt aus. |
| Dachaufbau | Einfache Eindeckung, gedämmter Aufbau oder Lichtelemente unterscheiden sich deutlich in Material und Arbeitszeit — ebenso der Anschluss an die vorhandene Hauswand. |
| Entwässerung | Rinne und Fallrohr sind Pflicht. Ob angeschlossen werden kann oder eine neue Leitung bis zur Versickerung nötig ist, klärt sich beim Aufmaß. |
| Genehmigungsfrage | Größe, Grundstückslage und Grenzabstand entscheiden, ob das Vorhaben verfahrensfrei ist. Ist es das nicht, kommen Planung und Behördenweg dazu. |
Preis nach Anfrage. Aufmaß und Angebot sind kostenlos und unverbindlich.
Ablauf
So entsteht die Überdachung
| Phase | Arbeiten | Dauer |
|---|---|---|
| Aufmaß | Maße, Untergrund, Anschlusshöhe am Haus und die Genehmigungsfrage prüfen | beim Aufmaß |
| Planung | Konstruktion und Querschnitte festlegen, Dachaufbau und Entwässerung klären, Material bestellen | mit dem Angebot |
| Gründung | Aushub, Schalung, Bewehrung, Betonage — danach Aushärtung | 3–5 Tage + Aushärtung |
| Sockel | Sockel mauern, verfugen, Anschlüsse vorbereiten | 2–4 Tage |
| Konstruktion | Stützen setzen, Pfetten und Sparren zuschneiden und montieren | 2–4 Tage |
| Dach und Finish | Beplankung, Eindeckung, Anschluss ans Haus, Rinne und Fallrohr, Anstrich, gemeinsame Abnahme | 3–6 Tage |
Die Spannen gelten für eine übliche Überdachung an einem Einfamilienhaus. Witterung und Aushärtezeiten kommen dazu — Ihren konkreten Ablaufplan bekommen Sie mit dem Angebot.
FAQ
Häufige Fragen zur Terrassenüberdachung
Braucht eine Terrassenüberdachung in Hamburg eine Baugenehmigung?
Das hängt an Größe, Lage auf dem Grundstück und Abstand zur Nachbargrenze. Kleinere Überdachungen können nach Hamburger Bauordnung verfahrensfrei sein, größere oder grenznahe Bauten nicht. Verlassen Sie sich nicht auf eine Faustregel aus dem Internet: Wir sagen Ihnen beim Aufmaß, wie Ihr Fall einzuschätzen ist, und holen bei Bedarf verbindliche Auskunft beim zuständigen Bauamt ein, bevor Material bestellt wird.
Was kostet eine Terrassenüberdachung?
Für eine seriöse Pauschale ist die Spanne zu groß. Den Preis bestimmen vor allem der Untergrund — ob eine tragfähige Platte vorhanden ist oder erst betoniert werden muss —, die Spannweite der Konstruktion, das Dachmaterial und die Entwässerung. Deshalb gilt Preis nach Anfrage: Nach dem kostenlosen Aufmaß bekommen Sie ein Angebot, in dem jede Position einzeln steht.
Wie lange dauert der Bau einer überdachten Terrasse?
Der reine Aufbau der Holzkonstruktion mit Dach liegt bei üblichen Größen im Bereich weniger Tage. Länger dauert alles darunter: Aushub, Schalung, Bewehrung und die Aushärtung des Betons brauchen ihre Zeit und lassen sich nicht abkürzen. Über den Winter kommen Witterungspausen dazu. Den Ablaufplan mit Terminen bekommen Sie zusammen mit dem Angebot.
Führen Sie die Zimmerer- und Maurerarbeiten selbst aus?
Zimmerer- und Maurerarbeiten sind zulassungspflichtige Handwerke. Sie werden von unseren festen Nachunternehmern ausgeführt und dokumentiert — genau wie Elektro und Sanitär. Wir planen das Vorhaben, koordinieren die Reihenfolge der Gewerke, führen den Innenausbau aus und nehmen gemeinsam mit Ihnen ab. Für Sie bleibt es ein Ansprechpartner, ein Angebot und ein Ablaufplan.
Kann aus der überdachten Terrasse später ein geschlossener Raum werden?
Das lässt sich vorbereiten, muss aber von Anfang an mitgedacht werden: Fundament, Konstruktion und Dachaufbau sind bei einem beheizten Raum anders zu bemessen als bei einer offenen Überdachung, und baurechtlich ist es ein anderes Vorhaben. Sagen Sie es beim Aufmaß, dann planen wir die Reserven ein — nachträglich wird es teuer.
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