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Was kostet ein Maler?
Fast alle fragen nach dem Stundenlohn. Wir rechnen nicht so — und erklären hier, warum das für Sie günstiger ausgeht, welche Richtwerte gelten und woran Vergleiche zwischen Angeboten regelmäßig scheitern.
Stand: August 2026.
Kurz gesagt
Warum wir keinen Stundenlohn nennen
Die meistgestellte Frage lautet: Was kostet ein Maler pro Stunde? Unsere Antwort ist unbequem, aber ehrlich: Wir rechnen nicht nach Stunden, sondern pauschal nach Umfang. Nach dem Aufmaß bekommen Sie ein Angebot, in dem jede Position mit ihrem Preis steht — Sie kennen die Summe vorher.
Der Grund ist einfach: Ein Stundensatz verlagert das Risiko auf Sie. Wer langsam arbeitet, verdient mehr. Bei einer Pauschale trägt das Risiko der Betrieb — und genau so gehört es sich, wenn er den Aufwand vorher einschätzen konnte.
Unser Richtwert: 15–38 Euro je m² Wohnfläche, inklusive Abdecken und Abkleben. Für eine 80-m²-Wohnung sind das rund 1.200 bis 3.040 Euro, bevor Faktoren wie Baujahr und Umfang darauf wirken.
Der wichtigste Unterschied
Pro m² Wohnfläche oder pro m² Wandfläche?
Hier entstehen die meisten Missverständnisse beim Vergleichen von Angeboten. Zwei Betriebe nennen scheinbar denselben Quadratmeterpreis — und meinen etwas völlig anderes.
| Bezugsgröße | Was gemeint ist |
|---|---|
| je m² Wohnfläche | Die Größe der Wohnung. Der Anteil an Wand- und Deckenfläche steckt im Satz schon drin. So rechnen wir — Sie können mit einer Zahl kalkulieren, die Sie kennen. |
| je m² Wandfläche | Die tatsächlich gestrichene Fläche. Sie ist bei einer Wohnung grob das Zweieinhalb- bis Dreifache der Wohnfläche — ein optisch niedriger Preis wird so schnell zur höheren Rechnung. |
Beim Vergleich lohnt deshalb eine einzige Rückfrage: Bezieht sich der Preis auf die Wohnfläche oder auf die gestrichene Fläche? Ohne die Antwort vergleichen Sie unterschiedliche Dinge.
Preisfaktoren
Warum ein Anstrich oft nicht reicht
Nicht die Farbe kostet, sondern die Vorbereitung und die Zahl der Durchgänge.
| Faktor | Wirkung |
|---|---|
| Untergrund | Weiß auf Weiß kann ein Durchgang reichen. Über kräftiger Altfarbe, auf frisch gespachtelten Stellen oder saugendem Putz braucht es Grundierung und zwei Anstriche — sonst schimmert es durch. |
| Risse und Löcher | Spachteln, schleifen, grundieren ist ein eigener Arbeitsgang, kein Nebenbei. Bei vielen Dübellöchern summiert sich das. |
| Tapete ablösen | Alte Raufaser geht meist gut ab; festsitzende Schichten und Kleisterreste kosten Zeit, und darunter kommt oft ein Untergrund zum Vorschein, der Spachtel braucht. |
| Qualitätsstufe | Eine glatt gestrichene Wand bei streifendem Licht verlangt Q3 — spürbar mehr Aufwand als Q2. Auf unruhigem Altbauputz ist Vliestapete oft die ehrlichere Lösung. |
| Bewohnt oder leer | In der leeren Wohnung läuft es schneller. Bewohnt kommen Möbel bewegen, abdecken und abends wieder nutzbar machen dazu. |
| Türen und Heizkörper | Lackieren ist eigenes Handwerk mit Anschleifen, Grundierung und Trocknungszeiten zwischen den Schichten. |
Was dazugehört
Abdecken ist keine Zusatzleistung
Möbel zusammenschieben und abdecken, Böden vollflächig auslegen, Schalter und Rahmen abkleben — das steht bei uns nicht als Extraposition im Angebot, sondern gehört zur Arbeit. Wer es getrennt berechnet, hat den ersten Preis optisch kleiner gemacht.
Am Ende zählt ohnehin die Kante: der Übergang zwischen Wand und Decke, der Anschluss am Fensterrahmen, die Linie am Sockel. Daran erkennt man saubere Malerarbeit — nicht an der Fläche in der Mitte.
Beispiele unserer Arbeiten stehen auf der Seite Malerarbeiten Hamburg, die Preisbildung über alle Gewerke auf Sanierungskosten Hamburg.
FAQ
Häufige Fragen
Was kostet ein Maler pro Stunde?
Wir arbeiten nicht nach Stundensatz, sondern pauschal nach Umfang. Nach dem Aufmaß steht die Summe im Angebot, aufgeschlüsselt nach Positionen. Ein Stundensatz verlagert das Risiko auf den Kunden — wer langsam arbeitet, verdient mehr. Das halten wir für den falschen Anreiz.
Wie viel kostet Streichen pro m²?
Unser Richtwert liegt bei 15 bis 38 Euro je m² Wohnfläche, inklusive Abdecken und Abkleben. Achtung beim Vergleichen: Manche Angebote beziehen sich auf die gestrichene Wandfläche — die ist grob zweieinhalb- bis dreimal so groß wie die Wohnfläche.
Was kostet es, eine Wohnung streichen zu lassen?
Für eine 80-m²-Wohnung ergibt unser Richtwert grob 1.200 bis 3.040 Euro, bevor Faktoren wie Baujahr und Umfang wirken. Eine leere Wohnung mit intaktem Untergrund liegt am unteren Ende, eine bewohnte mit Spachtelbedarf und kräftiger Altfarbe darüber.
Warum reicht ein Anstrich oft nicht?
Weil Deckkraft vom Untergrund abhängt. Weiß auf Weiß kann in einem Durchgang reichen. Über einer kräftigen Farbe, auf frisch gespachtelten Stellen oder saugendem Untergrund braucht es Grundierung und zwei Anstriche, sonst wirkt die Fläche fleckig — besonders bei streifendem Licht.
Tapete oder Anstrich — was ist im Altbau besser?
Auf unruhigen Altbauwänden verzeiht Vliestapete oder Raufaser kleine Unebenheiten, die ein glatter Anstrich gnadenlos zeigt. Wer eine glatte Wandfläche will, kommt an Spachteln in Qualitätsstufe Q3 nicht vorbei. Beides ist möglich, es ist eine Frage des Aufwands.
Werden Möbel und Böden geschützt?
Ja, und das ist keine Zusatzposition. Möbel werden zusammengeschoben und abgedeckt, Böden vollflächig ausgelegt, Schalter und Rahmen abgeklebt. Bei bewohnten Wohnungen räumen wir abends so weit frei, dass der Raum nutzbar bleibt.
Anfragen
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Schicken Sie uns Fotos der Räume. Nach dem Aufmaß bekommen Sie ein Angebot mit Einzelpositionen — pauschal, nicht nach Stunden.